Glasfassaden vom Spezialisten
Glasfassaden prägen das Erscheinungsbild moderner Gebäude und verbinden Ästhetik mit technischer Funktionalität. Bei Berger entwickeln und realisieren wir Fassadenglas-Lösungen hauptsächlich für gewerbliche und institutionelle Bauprojekte.
Von der ersten Planung bis zur Montage unterstützen wir Sie mit eigener Forschungsabteilung und einem eingespielten Team erfahrener Fachkräfte. So entstehen individuelle Glasfassaden, die Energieeffizienz, Sicherheit und Gestaltung passgenau auf Ihr Bauprojekt abstimmen.
Glasfassaden für jede Anforderung
Ob Neubau, Sanierung oder Sonderprojekt: Jede Glasfassade stellt eigene Anforderungen an Wärmeschutz, Sicherheit und Gestaltung. Architekten und Bauherren stehen dabei häufig vor der Herausforderung, energetische Vorgaben, Sicherheitsanforderungen und gestalterische Ansprüche in einer einzigen Lösung zu vereinen. Bei Berger verbinden wir technisches Know-how mit gestalterischer Präzision, um für jedes Bauvorhaben die passende Glaslösung zu entwickeln, von der ersten Konzeptidee bis zur fertigen Montage.
Von energieeffizientem Wärmeschutzglas über robustes Sicherheitsglas bis hin zu individuellen Sonderanfertigungen wie begehbarem oder gebogenem Glas deckt unser Leistungsspektrum die gesamte Bandbreite moderner Fassadenlösungen ab. Dabei berücksichtigen wir stets die spezifischen Vorgaben Ihres Projekts, seien es bauphysikalische Anforderungen, Denkmalschutzauflagen oder architektonische Gestaltungswünsche.

Unsere Glasbauprojekte entdecken
2-Fach und 3-Fach Verglasung im Überblick
Bei modernen Glasfassaden kommen heute überwiegend Mehrfachverglasungen zum Einsatz, entweder als 2-Fach Verglasung oder als 3-Fach Verglasung. Beide bestehen aus mehreren Glasscheiben, die durch luft- oder gasgefüllte Zwischenräume voneinander getrennt sind. Diese Zwischenräume wirken wie eine zusätzliche Dämmschicht und verbessern die Wärmedämmung gegenüber einfach verglasten Fenstern oder Fassadenelementen deutlich.
Die 2-Fach Verglasung gilt seit vielen Jahren als bewährter Standard im Bauwesen und bietet ein ausgewogenes Verhältnis aus Dämmleistung, Gewicht und Kosten. Die 3-Fach Verglasung setzt durch eine zusätzliche Glasscheibe noch einen draufhinaus und erreicht dadurch eine höhere Dämmwirkung, was sie besonders für energetisch anspruchsvolle Projekte interessant macht. Bei Berger beraten wir Sie dazu, welche Variante für Ihr Bauvorhaben die passende Wahl ist.
Wie Mehrfachverglasung die Dämmleistung verbessert
Der Dämmeffekt von Mehrfachverglasung entsteht durch das Zusammenspiel mehrerer Komponenten. Die Scheibenzwischenräume werden häufig mit Edelgasen wie Argon oder Krypton gefüllt, die Wärme deutlich schlechter leiten als normale Luft und dadurch den Wärmedurchgang zusätzlich verringern. Ergänzt wird dieser Effekt durch sogenannte Warme-Kante-Abstandhalter am Scheibenrand, die verhindern, dass Wärme über den Rahmen entweicht, ein Bereich, der bei älteren Konstruktionen oft eine Schwachstelle darstellt.
Der Unterschied zwischen 2-Fach und 3-Fach Verglasung liegt vor allem in der zusätzlichen Glasscheibe und dem zweiten Zwischenraum, wodurch sich der Ug-Wert weiter senken lässt. Allerdings steigen mit jeder zusätzlichen Scheibe auch Gewicht und Materialkosten, weshalb die Wahl der passenden Variante immer im Zusammenhang mit den energetischen Zielen und baulichen Gegebenheiten des Projekts getroffen werden sollte. Bei Berger fließt diese Abwägung direkt in unsere Planung mit ein.

Wärmeschutzglas für mehr Energieeffizienz
Wärmeschutzglas reduziert den Energieverlust über die Fassade und trägt so maßgeblich zur Energieeffizienz eines Gebäudes bei. Gerade bei großflächigen Glasfassaden wirkt sich die Wahl des richtigen Glases spürbar auf Heiz- und Kühlkosten aus, weshalb Wärmeschutzglas heute zum Standard in modernen Bauprojekten gehört. Bei Berger setzen wir auf bewährte Materialien und Konstruktionen, die Wärmedämmung und optische Transparenz miteinander verbinden.
Je nach Anforderung kommen dabei unterschiedliche Verglasungsarten zum Einsatz, von der 2-Fach Verglasung bis zur 3-Fach Verglasung. Beide Varianten unterscheiden sich in ihrem Dämmwert und eignen sich je nach Gebäudetyp, Klimazone und energetischen Vorgaben unterschiedlich gut. Wir beraten Sie gerne, welche Lösung für Ihr Projekt die passende ist.
Der technische Aufbau von Wärmeschutzglas
Technisch beruht die Wärmedämmwirkung von Wärmeschutzglas vor allem auf zwei Faktoren: einer speziellen, nahezu unsichtbaren Beschichtung auf der Glasoberfläche, die Wärmestrahlung reflektiert, sowie dem mit Edelgas gefüllten Scheibenzwischenraum bei Mehrfachverglasungen. Beide Elemente sorgen dafür, dass Wärme im Winter im Gebäude gehalten und im Sommer draußen bleibt, ohne dass die Lichtdurchlässigkeit spürbar darunter leidet.
Ein zentraler Kennwert bei der Auswahl ist der sogenannte Ug-Wert, der angibt, wie viel Wärme durch die Verglasung verloren geht. Je niedriger der Wert, desto besser die Dämmleistung. Bei Berger stimmen wir den Glasaufbau individuell auf die energetischen Vorgaben Ihres Projekts ab, ob Neubaustandard, Sanierungsvorhaben oder besondere bauphysikalische Anforderungen.
KI-generiertSicherheitsglas für höchste Ansprüche
Bei Glasfassaden spielt neben Wärmeschutz auch die Sicherheit eine zentrale Rolle, insbesondere im Hinblick auf Bruchverhalten und Personenschutz. Zwei Glasarten haben sich hierbei als Standard etabliert: Einscheibensicherheitsglas, kurz ESG, und Verbundsicherheitsglas, kurz VSG. Beide werden speziell behandelt beziehungsweise aufgebaut, um im Vergleich zu herkömmlichem Glas ein deutlich sichereres Bruchverhalten zu gewährleisten, was sie besonders für öffentliche Gebäude, Fassaden und stark frequentierte Bereiche geeignet macht.
Welche der beiden Glasarten für ein Projekt infrage kommt, hängt von den jeweiligen Anforderungen ab, etwa von der Einbausituation, den geltenden Sicherheitsvorgaben oder der gewünschten Resttragfähigkeit im Schadensfall. Bei Berger beraten wir Sie dazu, welche Lösung für Ihr Bauvorhaben die richtige ist, und setzen beide Glasarten je nach Projektanforderung passgenau um.
Einscheibensicherheitsglas und Verbundsicherheitsglas im Vergleich
Einscheibensicherheitsglas entsteht durch ein spezielles thermisches Vorspannverfahren, bei dem die Glasscheibe kontrolliert erhitzt und anschließend schnell abgekühlt wird. Dadurch entstehen innere Spannungen, die dazu führen, dass das Glas im Bruchfall in kleine, stumpfkantige Krümel zerfällt statt in scharfkantige Scherben. Das reduziert das Verletzungsrisiko erheblich, weshalb ESG häufig dort eingesetzt wird, wo ein hohes Maß an Bruchsicherheit gefragt ist, etwa bei Ganzglastüren oder Fassadenelementen.
Verbundsicherheitsglas besteht dagegen aus mehreren Glasscheiben, die durch eine reißfeste Folie fest miteinander verbunden sind. Zerbricht eine Scheibe, halten die Splitter an der Folie haften, und der Glasverbund bleibt weitgehend in seiner Form erhalten. Dadurch bietet VSG zusätzlich zur Bruchsicherheit eine gewisse Resttragfähigkeit, was es besonders für Überkopfverglasungen, Absturzsicherungen oder Bereiche mit erhöhtem Sicherheitsbedarf interessant macht. Bei Berger wählen wir den passenden Aufbau stets in Abstimmung mit den technischen und baurechtlichen Vorgaben Ihres Projekts.



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